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4-Augenprinzip bei SureMDM

Ein Fehler vom Administrator und schon läuft nichts mehr. Mit dem 4-Augenprinzip bei SureMDM schafft 42Gears in der MDM-Umgebung einen neuen Sicherheitsmechanismus, um Fehlkonfigurationen zu verhindern. Ein Klick und 1000 Geräte erhalten eine falsche Konfiguration. Mit dem neuen Mechanismus soll dies verhindert werden. Schauen wir uns dies mal genauer an.

Was bedeutet 4-Augenprinzip bei SureMDM?

Es handelt sich beim dem 4-Augenprinzip um einen neuen Kontrollmechanismus, der von 42Gears jetzt in SureMDM integriert wird. Dieser Mechanismus erfordert zwei Individuuen, die kritische Aktionen dann durchführen können. Eine Person initiiert die Aktion (Initiator) und die andere Person prüft und gibt die Aktion frei (GenehmigerIn). Dadurch entsteht folgende Kern-Idee:

Kritische Aktionen sollten nicht ohne Überprüfung und Genehmigung durch eine zweite verantwortliche Person ausgeführt werden.

Dieser Ansatz stärkt die Zugriffskontrolle für Administratoren erheblich und verringert das Risiko von:

  • unbefugten Änderungen
  • versehentlicher Ausführung sensibler Aktionen
  • Insider-Bedrohungen
  • Verstößen gegen Compliance-Vorschriften

Das 4-Augenprinzip ist wichtig

Im Rahmen ihrer täglichen Aufgaben führen IT-Administratoren eine Vielzahl von Vorgängen durch, darunter auch sensible und risikoreiche Maßnahmen wie das Löschen von Geräten, das Löschen von Daten und das Vornehmen von Konfigurationsänderungen. Diese Maßnahmen können bei unsachgemäßer Ausführung irreversible Folgen haben.

Ohne angemessene Überprüfung kann folgendes passieren:

  • Ein (vielleicht einfacher) Fehler kann Auswirkungen auf Tausende von Geräten haben.
  • Ein gehacktes Konto kann schweren Schaden anrichten.
  • Compliance-Anforderungen können verletzt werden.
  • Das 4-Augenprinzip sorgt für Verantwortlichkeit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit. Es stellt sicher, dass jede kritische Maßnahme vor der Ausführung durch eine zweite Person überprüft wird.

Wie funktioniert das 4-Augenprinzip bei SureMDM?

Das 4-Augenprinzip basiert auf einer strukturierten Rollentrennung der Personen und einem Genehmigungsworkflow. Wenn ein Benutzer eine als kritisch eingestufte Aktion auslöst:

  • Die Aktion wird nicht sofort ausgeführt.
  • Es wird eine Anfrage generiert.
  • Die Anfrage muss von einem autorisierten Administrator geprüft und genehmigt werden.
  • Erst nach der Genehmigung wird die Aktion ausgeführt.

Dies gewährleistet erhöhte Sicherheit und verhindert unbeabsichtigte Vorgänge.

Mehr erfahren: 42Gears SureMDM | 4-Augenprinzip