Technologie

Warum Langlebigkeit von mobiler Hardware doch etwas ausmacht

Langlebigkeit von mobiler Hardware wird in mancher Hinsicht heute unterschätzt. Geräte, die nach 2 bis 3 Jahren ausgetauscht werden, weil diese abgenutzt sind, sind nicht nachhaltig. Diese Geräte erzeugen grundsätzlich nur mehr e-Schrott, denn was schlussendlich der ausgeleierten Hardware folgt, ist eine neue Hardware.

Warum eine höherwertige Hardware für Langlebigkeit steht

Höherwertige Hardware – und das gilt für viele Hersteller von Mobilcomputern – hat einen längeren Verkaufszyklus und einen längeren Servicezyklus. Was bedeutet das für Anwender? Wenn jetzt ein Mobilcomputer gekauft wird, dann kann dieser Mobilcomputer über einen längeren Zeitraum benutzt werden, da der Service garantiert wird und die Hardware im Fehlerfall auch repariert werden kann.

Hersteller verpflichten sich mit diesen Verkaufs- und Servicezyklen in gewissen Maße gegenüber Ihren Kunden. Als Kunde bekommt man so die Sicherheit auch, dass die Hardware nicht (über-)morgen aus dem Service genommen wird.

Mit passenden Service-Verträgen bieten viele Hersteller kosteneffiziente Möglichkeiten, um das Leben von Mobilcomputern zu verlängern. In vielen Verträgen ist auch die sogenannte Comprehensive Coverage enthalten. Das bedeutet, dass Abnutzungserscheinungen und selbst verschuldete Schäden vom Service abgeeckt sind.

Austauschbare Akkus verlängern auch die Einsatzdauer von Mobilcomputern

Wenn der Akku von einem Mobilcomputer mal zur Neige geht, dann bekommt man sehr häufig noch Ersatzakkus. Auch dies ermöglicht einen längeren Einsatz von Mobilcomputern. Wenn man bei einem Mobilcomputer einmal einen neuen Akku einsetzt, dann ist auch das ein Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Ein Hersteller, der auch lange noch Akkus für seine Hardware anbietet, ist ein Hersteller, der damit auch die Kosten für den Kunden im Rahmen hält.

Langlebigkeit ist abhängig davon, ob Android noch unterstützt wird

Die Android-Versionen, die ein Mobilcomputer unterstützt hängen meist vom gewählten Prozessor und Speicher ab. Sind diese zu klein gewählt, so werden in der Regel weniger Android-Versionen unterstützt, als bei Hardware, die etwas üppiger ausgestattet ist.

Generell sollte man drauf achten, dass Hersteller auch hier gerne mal etwas variabler im Angebot sind. Die MC3400 von Zebra gibt es in einer Version, die Android bis Version 15 unterstützt und es gibt auch MC3400 Versionen, die Android bis inklusive Version 18 unterstützt. Das bedeutet: Augen auf beim Mobilcomputer-Kauf.

Fazit zur Langlebigkeit

Längerer Einsatz von Mobilcomputern ist eine Frage, die nicht nur die IT-Abteilung betrifft, weil eine neue Android-Version notwendig ist, sondern es ist eine Frage, die alle Abteilungen im Unternehmen betrifft. Der Grund: Android wird nicht mehr unterstützt ist häufig valide, sofern der Software-Hersteller dies bestätigt.

Bei web-basierten Anwendungen fällt diese Abhängigkeit häufig weg, da nur die Browser dann ausschlaggebend sind. Natürlich müssen grundlegende Techniken wie ausreichende WLAN-Verschlüsselung und https unterstützt werden. Dies ist bei Geräten ab Android 14 und höher schon enthalten.

Falls Unsicherheiten sein sollten, lohnt sich immer ein Blick ins Datenblatt des Mobilcomputers. Hersteller zeigen dort unterstützte WLAN-Standards und -Verschlüsselungen, als auch unterstützte Android-Versionen.

Wer kann mich beim Thema Langlebigkeit beraten?

Hierzu sollten professionelle Anbieter kontaktiert werden. Idealerweise helfen markenunabhängige Berater meist etwas mehr, weil diese die Arbeitsweise von verschiedenen Herstellern kennen.